Japanische Zierkirsche

Prunus serrulata ‚Kanzan‘

Details

 

 

Höchstalter 50 Jahre
Maximalhöhe 12 m
∅ der Krone 8 m
Wachstum ca 25 cm/Jahr
Verw. Arten über 200
Frosthärte ca -25 °C
CO2-Speicher* ca 6-8 t CO2
Ursprungsort Ostasien
*Der Schätzwert für den angegebenen CO2-Speicher beruht auf der Annahme eines Baumes mit 15m Höhe und 1,5m Durchmesser.
Dies entspricht einem Volumen von 26,5 m3.
Berechnet wurde auf Grundlage einer Zylinderform – also ohne ausladene Äste – und in Bezug zur jeweiligen Holzart- und Dichte.

Die angewendete Formel lautet:


Baum-Gewicht ÷ 2 ⋅ 3,67

Steckbrief

0
Gepflanzt
0L/Tag
Wasserbedarf
0
CO2-Speicher in t

Inhalt vorlesen lassen:

Woher hat sie ihren deutschen Namen?

Die Japanische Zierkirsche verdankt ihren Namen der spektakulären Blütenpracht, die sie jedes Jahr im Frühling entfaltet. Ursprünglich aus Ostasien stammend, ist sie in Japan tief mit der Kultur verwurzelt und ein Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens. Die Tradition des „Hanami“ – des Betrachtens der Kirschblüten – ist in Japan ein gefeiertes Frühlingsritual. Die deutschen Namen wie „Japanische Blütenkirsche“ oder „Zierkirsche“ spiegeln die ästhetische Bedeutung dieser Baumart wider.

Welche Bedeutung hat die Japanische Zierkirsche als Parkbaum?

Die Japanische Zierkirsche ist ein beliebter Baum in städtischen Parks, Alleen und Gärten. Ihre intensive Blütezeit, die von April bis Mai andauert, verwandelt ihre Umgebung in ein Meer aus Rosa- und Weißtönen. Besonders auffällig sind die gefüllten Blüten einiger Sorten, die wie kleine Pompons an den Zweigen hängen. Mit einer Höhe von bis zu 12 Metern und einer oft ausladenden, schirmförmigen Krone bietet sie auch im Sommer angenehmen Schatten. Sie bevorzugt sonnige Standorte und durchlässige, nährstoffreiche Böden.

Wussten Sie schon?

Die Japanische Zierkirsche ist zwar wunderschön, trägt jedoch keine essbaren Früchte. Stattdessen dienen ihre Blüten und Blätter in Japan der kulinarischen Tradition: Sie werden eingelegt und als Gewürz oder Dekoration für Süßspeisen verwendet. Interessanterweise haben einige Sorten, wie die „Kanzan“, doppelt so viele Chromosomen wie ihre Vorfahren, was ihre üppige Blütenpracht ermöglicht.

Wofür kann sie genutzt werden?

Die Japanische Zierkirsche hat vor allem eine dekorative Funktion. Sie wird in Gärten und Parks gepflanzt, um durch ihre Blüten eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Darüber hinaus ist sie ein wichtiger Baum für Bienen, die während der Blütezeit reichlich Nektar finden. Ihre Holzqualität ist jedoch eher gering und wird selten wirtschaftlich genutzt. Im kulturellen Kontext hat sie als Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit einen hohen Stellenwert, insbesondere in der japanischen Kunst und Literatur.