Gleditschie

Gleditsia triacanthos f. Inermis

Details

 

Höchstalter xxx Jahre
Maximalhöhe xxx m
∅ der Krone xxx m
Wachstum ca xxx cm/Jahr
Verw. Arten ca xxx
Frosthärte ca xxx °C
CO2-Speicher* ca xxx t CO2
Ursprungsort xxx
*Der Schätzwert für den angegebenen CO2-Speicher beruht auf der Annahme eines Baumes mit 15m Höhe und 1,5m Durchmesser.
Dies entspricht einem Volumen von 26,5 m3.
Berechnet wurde auf Grundlage einer Zylinderform – also ohne ausladene Äste – und in Bezug zur jeweiligen Holzart- und Dichte.

Die angewendete Formel lautet:


Baum-Gewicht ÷ 2 ⋅ 3,67

Steckbrief

0
CO2-Speicher in t
0
Gepflanzt
0L/Tag
Wasserbedarf

Inhalt vorlesen lassen:

Woher hat die Gleditschie ihren Namen?

Die Gleditschie ist nach dem deutschen Botaniker Johann Gottlieb Gleditsch (1714–1786) benannt, der ein bedeutender Direktor des Botanischen Gartens in Berlin war. Der Namenszusatz „triacanthos“ bedeutet „dreidorning“, da die Wildform der Gleditschie lange, dreifach verzweigte Dornen an den Stämmen und Ästen bildet. Die Form „inermis“ hingegen ist eine dornenlose Variante, die speziell für städtische Begrünungen gezüchtet wurde.

Welche Bedeutung hat die dornenlose Gleditschie als Parkbaum?

Die Gleditsia triacanthos f. inermis wird wegen ihrer filigranen, lichtdurchlässigen Krone und ihrer Anspruchslosigkeit häufig in Städten und Parks angepflanzt. Ihr gefiedertes Laub wirft einen angenehmen, lockeren Schatten, der darunter wachsende Pflanzen begünstigt. Im Herbst verfärben sich die Blätter goldgelb, was den Baum zu einem besonderen Blickfang macht.

Diese dornenlose Gleditschie ist hitze- und trockenheitsresistent, was sie ideal für innerstädtische Standorte macht. Sie wird zudem gerne auf Grund ihrer Unempfindlichkeit gegen Luftverschmutzung und ihre Robustheit gepflanzt. Ihre Toleranz gegen widrige Standortbedingungen macht sie zu einem idealen Baum für das urbane Umfeld.

Wussten Sie schon?

Die Gleditschie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), obwohl ihre Samenhülsen meist keine essbaren Samen enthalten. Ihre dekorativen, spiralförmig verdrehten Schoten werden oft als zierendes Element geschätzt. In der Wildform sind diese Hülsen bedeutend länger und können bis zu 40 Zentimeter erreichen.

Interessanterweise verströmen die Samenhülsen einen süßen Duft, der Wildtiere wie Waschbären und Nagetiere anlockt, die die Samen verbreiten. Die dornenlose Form setzt hingegen kaum oder gar keine Samenhülsen an.

Wofür kann die Gleditschie genutzt werden?

Neben ihrer Rolle als Zierbaum bietet die Gleditschie auch wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Ihr Holz zählt zu den härtesten unter den Laubbäumen und wird gerne für langlebige Möbel, Bodenbeläge oder Werkzeuggriffe verwendet. In den USA gilt es als nachhaltige Alternative zu Tropenhölzern.

Die Wildform der Gleditschie wurde früher als natürliche „Sicherheitshecke“ eingesetzt – ihre langen Dornen hielten Tiere fern. Heute spielt die dornenlose Variante vor allem eine ästhetische Rolle in urbanen Räumen, wo sie durch ihren lockeren Schatten und ihre filigranen Blätter für eine angenehme Atmosphäre sorgt.