Eisenholzbaum, Parrotie

Parrotia persica

Details

 

 

 

Höchstalter 200 Jahre
Maximalhöhe bis 15 m
∅ der Krone 8-10 m
Wachstum ca 25 cm/Jahr
Verw. Arten keine
Frosthärte ca -25 °C
CO2-Speicher* ca 20,21 t CO2
Ursprungsort Iran, Kaukasus
*Der Schätzwert für den angegebenen CO2-Speicher beruht auf der Annahme eines Baumes mit 15m Höhe und 1,5m Durchmesser.
Dies entspricht einem Volumen von 26,5 m3.
Berechnet wurde auf Grundlage einer Zylinderform – also ohne ausladene Äste – und in Bezug zur jeweiligen Holzart- und Dichte.

Die angewendete Formel lautet:


Baum-Gewicht ÷ 2 ⋅ 3,67

Steckbrief

0
Gepflanzt
0L/Tag
Wasserbedarf
0
CO2-Speicher in t

Inhalt vorlesen lassen:

Wussten Sie schon?

Die Parrotie (Parrotia persica), auch als Persischer Eisenholzbaum bekannt, gehört zu den wenigen monotypischen Gattungen, das heißt, sie hat keine direkten Verwandten. Ursprünglich stammt sie aus den Hyrcanischen Wäldern im Iran und im Kaukasus, wo sie als Relikt aus der Urzeit gilt. Aufgrund ihres harten Holzes, das fast eisenartig ist, erhielt sie ihren Namen.

Welche Bedeutung hat die Parrotie als Parkbaum?

Die Parrotie ist ein mehrstämmiger Großstrauch oder Kleinbaum mit aufrechtem, breit ausladendem Wuchs. Ihre ledrigen, dunkelgrünen Blätter machen sie im Frühling und Sommer zu einem attraktiven Anblick, doch vor allem im Herbst entfaltet sie ihre volle Pracht: Die Blätter färben sich in ein beeindruckendes Farbspiel aus Gelb, Orangerot und Violett.

Die roten Blüten, die von März bis April vor dem Laubaustrieb erscheinen, sind eher unscheinbar, aber bei genauem Hinsehen ein schönes Detail. Aufgrund ihres relativ langsamen Wachstums und der geringen Endhöhe von 6 bis 9 Metern eignet sich die Parrotie hervorragend für kleinere Parks und Gärten. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gedeiht am besten in durchlässigen, nährstoffreichen Böden.

Besondere Eigenschaften und Nutzen

Die Parrotie ist äußerst robust und frosthart bis -20 °C, was sie zu einem idealen Baum für gemäßigte Klimazonen macht. Sie benötigt nur wenig Pflege, ist widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und toleriert zeitweilige Trockenheit.

Das Holz der Parrotie ist extrem hart und schwer, was ihr den Beinamen „Eisenholzbaum“ einbrachte. Es wird in ihrer Heimat traditionell für Werkzeuge und Möbel verwendet. Außerdem ist die Parrotie ein wertvoller Baum für die Artenvielfalt: Sie bietet Lebensraum für Insekten und trägt zur CO₂-Speicherung bei.